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In diesem einen Raum bin ich sicher. Hier bin ich behütet und geschüzt. Nichts von Außen dringt zu mir durch. Kein Wort das du zu mir sprichst. Keine Lüge die du mir erzählst.

Ich renne weg. Weg von all den Fragen, die nie beantwortet werden. Weg von all den Verlzten, die meine Wege kreizen. Von all den Problemen die gemacht werden. Und von allen Leute, dier nur herumeilen ind Hast und unnützem Eifer.

Ich schreie laut. Schrei meine Frust heraus, über all den Schwachsinn den du getan hast, über all deine Sätze, die mir das Herz gebrochen haben. Schreie wütende Worte in deine Richtung, ohne das du sie hören wirst.

Liege geschlagen da. Geschafft von den Anstrengungen des Tages. Von dem ewigene Hin und Her zwischen euch, obwohl ihr niemals eine Lödung finden weerdet.

Wo bin ich?

21.5.14 22:49


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Fremde

Man kommt nach Hause. Öffnet die Tür. Atmet den vertrauten Geruch von gekochtem Essen ein. Höhrt von oben Musik und aus dem Wohnzimmer leise den Fernseher.

Die Tür schließ sich wie von selbst. Man will alle begrüßen, mitteilen, dass man wieder da ist und sich freut. Doch keiner dreht sich um. Man sieht nur den Rücken der Mutter, des Vaters, des Bruders. Keiner spricht zu einem. Man steht alleine an dem Ort, an dem man doch seine Heimat hat.

Das eigene Zimmer, warm und vertraut, liegt in unheimlicher Stille vor einem. Die Tage, die man weg war, haben es kaum verändert. Es riecht nach Büchern, frischer Wäsche und einem Hauch des Deos, das man noch benuzt hat, bevor man gegangen ist. Das Bett ist nicht gemacht. Man war zu faul.

Und jetzt tritt man ein und fühlt sich unwohl. Das Zimmer leidet unter der Kühle des ganzen Hauses. Es sieht nicht mehr wohlig aus. Die Wände wirken grob. Selbst die Lieblingsbilder an der Wand starren einen leblos an, obwohl sie der Stoff von so vielen Träumen waren.

Ein Bild auf dem Nachtisch. Es ist das einzige das noch warm wirkt an diesem Ort. Das Lachen, die Umarmung und die leuchtenden Augen schauen einen an. Der Fels in der Brandung. Der Ort der niemals Heimat sein wird, aber immer der Ort der Flucht vor dem zerbrochenen Feld der eigenen Heimat. 

Der lezte Weg der Fremden wird sie zu ihm führen.

20.5.14 22:14





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